Am 6. Dezember 2023 beging die Hochschule Anhalt zum vierten Mal den „Tag der Forschung“, erstmalig fand dieser am Hochschulstandort in der Bauhausstadt Dessau-Roßlau statt. Zu diesem Anlass würdigte die Hochschule Anhalt erfolgreiche Promotionsarbeiten, innovative Gründungen und herausragende Forschungsleistungen mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

„Wir als Hochschule Anhalt sind stolz darauf, dass wir das Forschungsvolumen an der Hochschule Anhalt in den vergangenen sechs Jahren mehr als verdoppeln konnten“, sagte der Präsident der Hochschule Anhalt, Professor Jörg Bagdahn, in seiner Begrüßungsrede.
 
In einem Video-Grußwort beglückwünschte Wissenschaftsminister Professor Armin Willingmann die Hochschule und deren Angehörige zu diesen Erfolgen. Er betonte: „Forschung schafft Zukunft. Die Hochschule Anhalt setzt erfolgreich auf eine breite Palette von Zukunftsthemen und starke Kooperationen mit regionalen Unternehmen. Der Antrieb, neues Wissen zu schaffen und konsequent in die Wirtschaft zu transferieren, bringt uns alle weiter. Daher freue ich mich, dass an der Hochschule Anhalt jeder Tag ein ‚Tag der Forschung‘ ist. Meinen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger für die herausragenden Leistungen.“
 
Professor Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, hielt die Festrede und erläuterte in einem Videobeitrag die großen Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft in Zeiten des Klimawandels und der Notwendigkeit eines ressourceneffizienten und kreislauforientierten Bauens steht.

Elisabeth Rudi (3.v.l.) und Omar Ghandour (4.v.l.) nahmen den Gründerpreis entgegen. Die Laudatio dazu hielt Maximilian Heine (v.r.), Leiter des Gründerzentrums der Hochschule Anhalt.
Jan Richter-Listewnik, Leiter Forschungs-, Transfer- und Gründerzentrum, Prof. Dr. Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt (v.l.) und Prof. Dr. Sabine Tischew, Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit (v.r.) ehrten Prof. Dr. Carola
Ebenfalls mit dem Dissertationspreis geehrt wurde Dr. Marcel Langner (2.v.r.)
Ebenfalls mit dem Forschungspreis der Hochschule Anhalt ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Korinna Bade (2.v.r.).
Dr. Annika Schmidt erhielt den Dissertationspreis für ihre herausragenden Leistungen (2.v.r.).
Der Preis für das Lebenswerk ging an Prof. Dr. Wolfram Schnäckel (2.v.r.).
Prof. Dr. Lutz Bannehr (2.v.r.) wurde für seine langjährigen Forschungsarbeiten auch mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet.

 

Forschungspreis der Hochschule Anhalt
Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des hochschuleigenen Forschungspreises: Professorin Carola Griehl wurde für ihre exzellenten Leistungen auf dem Gebiet der Algenforschung geehrt, Professorin Korina Bade für ihre Forschungen im hochaktuellen Themenfeld Informationsmanagement und Maschinelles Lernen. Beide Forscherinnen haben sich durch ihr wissenschaftliches Engagement, die Betreuung von Promotionsverfahren und ihren Einsatz für den Ausbau der Forschungsinfrastruktur an der Hochschule Anhalt in herausragender Weise verdient gemacht.
 
Professorin Sabine Tischew übernahm als Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit die Ehrung aller Forschenden an diesem Abend und sagte: „Im vergangenem Jahr haben sich viele Forschende zu interdisziplinären Arbeitsgruppen zusammengeschlossen. Davon versprechen wir uns einen weiteren Schub für die Forschungsleistung und einen Mehrwert für die Bewältigung der Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft“.
 
Dissertationspreise
Die Dissertationspreise wurden an Annika Schmidt und Marcel Langner für ihre herausragenden Leistungen in ihren Dissertationen verliehen. Annika Schmidt überzeugte mit ihrer Arbeit zur Förderung der Biodiversität in Agrarlandschaften, Marcel Langner wurde für seine Untersuchungen auf dem Gebiet der pharmazeutischen Technologie ausgezeichnet. 
 
Gründerpreis für Raumgestalter
Für ihr innovatives Wandverkleidungssystem, das einen neuen Standard in der Raumgestaltung setzt, wurden Omar Ghandour, Elisabeth Rudi und Mathias Obetzhauser mit dem Gründerpreis der Hochschule Anhalt ausgezeichnet. Ihr Produkt ermöglicht eine bis zu 30 Prozent effizientere Nutzung von Raumflächen, indem es traditionelle Wandverkleidungen durch ein modernes, modulares Paneelsystem ersetzt.
 
Der Preis für das Lebenswerk ging an die erfahrenen Professoren Wolfram Schnäckel und Lutz Bannehr. Im Namen der Hochschule Anhalt bedankte sich Professor Jörg Bagdahn bei den langjährigen Forschern, die sich kontinuierlich für Wissenschaft und für die Forschung an der Hochschule Anhalt eingesetzt haben. Professor Wolfram Schnäckel hat seit 1992 am Campus Bernburg Lehre und Forschung im Bereich der Verarbeitung insbesondere tierischer Produkte aufgebaut. Professor Bannehr wurde 1998 berufen und beschäftigte sich erfolgreich mit Entwicklungen auf dem Gebiet der Sensorik für die Fernerkundung.


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