Anfang September wurde die 10. gegenseitige Exkursion zwischen den VDI Aachener BV und der VDI-Bezirksgruppe Burgenlandkreis durchgeführt. Durch die lange Tradition, die 2006 mit dem damaligen Vorsitzenden des Aachener BV, Herrn Prof. Corves, verabredet wurde, hat sich die Ausstrahlung der Exkursion im Halleschen BV stark entwickelt.

Bahnhof Naumburg

30 Teilnehmer aus dem Halleschen BV und Gäste des VDI fuhren am ersten Tag von Naumburg ab und machten Mittagspause auch in Naumburg. Dieses Naumburg war die Stadt in Hessen. Dort wurden wir vom Förderverein Bahnhof Naumburg (Hessen) e.V. im historischen Bahnhof mit Ausstellung begrüßt.

Danach ging die Reise weiter nach Aachen. Beim gemeinsamen Abendessen wurden wir von Prof. Corves und Dr. Büscher (GF des VDI in Aachen) begrüßt.
 

Zitadelle JülichDer 2. Tag war dem Forschungszentrum Jülich gewidmet. Für viele Menschen ist Jülich noch als Atomforschungszentrum bekannt. Uns wurden sehr deutlich die Bemühungen der Umgestaltung des Forschungszentrums von der Atomenergie zu alternativen Energien und Rückbau der Forschungsanlagen erläutert und gezeigt. In Gruppen wurden diverse Forschungsaufgaben erklärt und in Laboratorien demonstriert.

Bevor wir am Abend einer Einladung des Aachener BV folgten, haben wir uns die Zitadelle in Jülich angeschaut.

Während des gemeinsamen Abendessens wurden die vielen inzwischen festen Kontakten gestärkt und gemeinsame Erlebnisse aufgefrischt. Der Gegenbesuch für 2017 wurde vereinbart.

Aachener Dom, Foto: Helga HeiligAm 3. Tag war die Führung durch die Domschatzkammer und dem Aachener Dom ein fester Programmpunkt. Bevor wir die Führung in Angriff nehmen konnten, wurden wir vom Vorstand des Aachener Vereines der Städtepartnerschaft Aachen – Naumburg begrüßt und die Hoffnung ausgesprochen in Zukunft enger zusammenzuarbeiten.

Danach wurde getrennt die Europamesse (ehemals Handwerkermesse) mit über 500 Ständen betrachtet.

Tagebau IndenAussichtsturm IndenAm Abschlusstag wurde noch der Braunkohletagebau in Inden angeschaut. Dieses Gebiet hat ja ähnliche Umweltprobleme wie wir in unserer Region mit der MIBRAG. Die Probleme wurden auch bei einem Blick vom Aussichtsturm Inden deutlich.
 


Gerhard Brüsehaber
Redaktion Ingpost