Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSPDas Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP feiert in Halle (Saale) die Einweihung seines neuen Forschungsgebäudes. Im Beisein des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, erhalten über 280 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft einen Einblick in den Neubau und die Forschungsangebote. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde zum Thema »Perspektiven der Photovoltaik«. Das Fraunhofer CSP wird von Professor Peter Dold und Professor Jörg Bagdahn geleitet. Das Fraunhofer CSP ist eine gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.
 

Einweihung Fraunhofer CSP mit Ministerpräsident Haseloff am 19.9.2013

b_250_167_0_00_images_stories_2013_4-2013_6c2a90fcd1web.jpgDas neue Zentrum für die angewandte Photovoltaik-Forschung in den Bereichen Kristallisationstechnologien, Solarwafer und Solarmodulprüfung bietet auf rund 4000 m², ausgestattet mit Büros, Technika und Laboren, ausgewiesene Forschungsexzellenz. Bis zu 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen mit ihrem Know-how Industriekunden und Partnern weltweit zur Verfügung: »Wir freuen uns, dass wir den Photovoltaikunternehmen in der Region, aber auch europaweit, als Partner für gemeinsame, praxisorientierte Forschungsprojekte zur Verfügung stehen «, so Professor Jörg Bagdahn. »Mit einem Schwerpunkt im Bereich der Siliziumkristallisationstechnologien wollen wir dazu beitragen, dass Solarstrom künftig noch günstiger werden kann«, so Professor Peter Dold.

Das Fraunhofer CSP bietet für die Industrie Lösungen aus einer Hand: Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten fokussieren sich unter anderem auf neue Verfahren zur Kristallisation und Herstellung dünner Siliziumwafer und Solarmodulen, die Bewertung mechanischer Eigenschaften von Wafern und Solarzellen sowie die Zuverlässigkeit von Solarmodulen. Mit höchster Kompetenz entwickelt das Fraunhofer CSP neue Technologien von der Kristallisation über die Waferherstellung bis zur Modulfertigung und beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Materialien entlang der Wertschöpfungskette.

In das Fraunhofer CSP mit seinem in Schkopau (Sachsen-Anhalt) ansässigen Modultechnologiezentrum MTZ sind insgesamt 60 Millionen Euro investiert worden. Davon stellt Sachsen-Anhalt 52,5 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln bereit, die Fraunhofer-Gesellschaft übernimmt 7,5 Millionen Euro aus der Grundfinanzierung des Bundes. Für den Neubau des Forschungsgebäudes am Weinberg Campus sind 47,2 Millionen Euro veranschlagt. Davon sind 21 Millionen Euro Baukosten sowie 26,2 Millionen für die technische Erstausstattung. Der Neubau wird mit Mitteln der Europäischen Kommission aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Quelle: http://www.iwm.fraunhofer.de/presse-veranstaltungen-publikationen/details/id/723/